DTTB-Bundestag vereinheitlicht Spielsystem der 2. Bundesligen

Ab der Saison 2013/14 benötigen auch die Teams der 2. Herren-Bundesliga statt sechs nur noch vier Spieler zur Erreichung der Sollstärke. Wie die 2. Bundesligen der Damen werden dann auch die Herren ihre Punktspiele im Bundessystem als einheitlichem Spielformat austragen. In diesem Zusammenhang abgelehnt wurden die Vorschläge zur eingleisigen 2. Bundesliga und der Einführung der 3. Bundesligen mit den Gruppen Nord und Süd. Zunächst sollen die Effekte der neu eingeführten Vierermannschaften analysiert werden, vor allem im Hinblick auf den Abstand zwischen den 1. und 2. Bundesligen sowie der Attraktivität der zweithöchsten deutschen Spielklassen.

Pokalmeisterschaft auch für Damen / Coaching-Regel verlängert

Durch eine Änderung in der Bundesliga-Ordnung als Ausnahmefall für die nächste Saison kann nun auch der Vierte der Abschlusstabelle der 2. Bundesliga aufsteigen, in diesem Fall die 1. Damen-Mannschaft des Leipziger Klubs Leutzscher Füchse. So treten in der 1. Damen-Bundesliga zur neuen Spielzeit neun Vereine an. Alle acht Klubs der Liga hatten sich vorab einstimmig für diesen Antrag ausgesprochen, um den sportlichen Wert zu erhöhen und mehr Spiele zur gewährleisten.

Die Delegierten entsprachen dem Wunsch der Damen-Bundesligavereine und führten die in den 1980er-Jahren zuletzt ausgetragene Pokalmeisterschaft zur Spielzeit 2013/14 wieder ein. Modus ist ein Qualifikationsturnier mit bis zu zwölf Mannschaften sowie ein „Final Four“ mit Halbfinale und Finale. Startberechtigt sind die Mannschaften der 1. Bundesliga sowie die besten Teams der 2. Bundesligen.

Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die Verlängerung der „Coaching-Regel“ um ein Jahr. Einzige Veränderung gegenüber der alten Bestimmung: Alle Personen an der Box dürfen nun zwischen den Ballwechseln verbale und optische Coaching-Hinweise geben, nicht mehr nur ein einzelner, der vorab benannt wird. Die Beratungspausen nach dem ersten und dritten Durchgang werden wieder eingeführt. Etabliert sich das Modell auf nationaler Ebene, soll es auch im Bereich des Weltverbands vorgeschlagen werden.

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