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Nachrichteninfo
Was ist eigentlich „Tischtennis: Spiel mit!“?
„Tischtennis: Spiel mit!“ ist eine Kampagne des DTTB und seiner Landesverbände und fördert Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen. Nutznießer sind in erster Linie die Kinder und Jugendlichen. Diese haben durch die Kooperation die Möglichkeit, die Sportart Tischtennis kennenzulernen und als ihre Sportart zu entdecken. Oberstes Ziel von „Tischtennis: Spiel mit!“ ist die Gewinnung und langfristige Bindung neuer Mitglieder für die rund 10.000 Vereine in Deutschland. Offizieller Start von „Tischtennis: Spiel mit!“ ist das Schuljahr 2012/2013. Welche Vorteile
Welche Vorteile hat „Tischtennis: Spiel mit!“?
Vereine und Schulen profitieren von vielen Vorteilen, darunter etwa die Gewinnung neuer Mitglieder oder die Erweiterung und Bereicherung des Schulsportangebots. Darüber hinaus ergeben sich zahlreiche Vorteile für Kampagnenteilnehmer. Unter anderem stellt der DTTB ein Materialpaket der Firma TSP mit 14 Schlägern (ganz individuell für Anfänger oder Fortgeschrittene zusammenstellbar), 144 Bälle sowie 12 T-Shirts, Broschüren, Sweatshirt und Rucksack für den Kooperationsleiter für 85 Euro zur Verfügung. Das Paket hat einen Wert von etwa 500 Euro. Zusätzlich kann der Leiter einer Kooperation kostenlos eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendtrainer absolvieren. Der Verein erhält außerdem kostenfreie Eintrittskarten für ausgewählte Tischtennis-Großveranstaltungen sowie die Kooperationsurkunde.
Warum „Tischtennis: Spiel mit!“?
Ein Argument ist die veränderte Schullandschaft, die sich auf die Nachwuchsarbeit in den Vereinen auswirkt. „Mit dem systematischen Auf- und Ausbau der Ganztagsschulen werden immer mehr Schülerinnen und Schüler immer länger an Schule gebunden werden. Insofern scheint es für unsere Sportvereine sinnvoll, vermehrt Kooperationen mit Schulen einzugehen. Die in 2011 veröffentlichte StEG-Studie (Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen) belegt, dass nur auf diesem Wege auch tatsächlich diejenigen Schülerinnen und Schüler mit Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten erreicht werden, die bislang noch nicht den Weg in den Sportverein gefunden haben“, sagt der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend (dsj), Ingo Weiss.
Alles noch mal auf einen Blick
Wer kann mitmachen?
Vereine, die zum Schuljahr 2012/2013 eine Kooperation starten möchten, aber auch Vereine, die bereits mit einer Schule kooperieren, können sich an „Tischtennis: Spiel mit!“ beteiligen. Die Kampagne richtet sich prinzipiell an alle Vereine, die ihre Nachwuchsarbeit vorantreiben wollen.
Wie fängt man an?
- Schule ansprechen, Zielgruppe (Grund- oder weiterführende Schule) sowie das Angebot festlegen. Das kann eine AG sein, aber auch ein Pausensportangebot - Ansprechpartner und Kooperationsleiter finden. Möglichkeiten: Gezielt im eigenen Verein schauen, Jugendliche (z.B. aus der Oberstufe) ansprechen. Tipp: Der DTTB bietet eine Kinder- und Jugendtrainerausbildung an. Freiwilligendienste (z.B. Bundesfreiwilligendienst) nutzen. Informationen dazu gibt es im Netz: http://www.freiwilligendienste-im-sport.de/ - Hallenzeiten, Materialien, Finanzierung klären. Es gibt in jedem Bundesland eine Reihe von Fördermöglichkeiten. Weitere Optionen: Sponsoren suchen, einen Förderverein gründen.
Wie profitieren Vereine/Schulen?
Der DTTB unterstützt die „Tischtennis: Spiel mit!“-Kooperationen, unter anderem durch Beratung, vergünstigte Materialpakete und kostenlose Kinder- und Jugendtrainerausbildungen in den Verbänden. Weitere Informationen auf der DTTB-Website (www.tischtennis.de/spielmit).
Vorteile
Für Vereine:
- Gewinnung neuer Mitglieder
- Langfristige Bindung von Schülern an den Verein
- Erschließung neuer Nutzungszeiten in Sportstätten
- Popularitätssteigerung und Imagegewinn
- Finanzielle Unterstützung durch Projektmittel
- Frühzeitige Bindung von Talenten
Für Schulen:
- Bereicherung des Schulsportangebots
- Gesundheitsprävention für Schüler
- Imagegewinn der Schule, Bildung eines Schulprofils
- Abbau von Bewegungsdefiziten bei Schülern
- Teilnahme an Schulwettbewerben (z.B. Jugendtrainiert für Olympia)
- Entlastung der Lehrkräfte



